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Nov 30
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Die Aloe Vera kann äußerlich wie auch innerlich angewandt werden. Sie ist wegen ihrer vielfältigen positiven Auswirkungen auf den Körper bekannt, nicht nur bei Heilpraktikern. Aus den Blättern des Liliengewächses wird das Mark gewonnen, das zahlreiche lebenswichtige Vitamine, Enzyme und verdauungsfördernde Fermente enthält. Die Aloe erweist somit ihre Wirkung als Heilpflanze, aber auch als vollwertiges Lebens- und Nahrungsmittel. Heute sind weltweit etwa 300 Aloe-Arten offiziell bekannt, aber nur einige dieser Arten werden in der Medizin und Kosmetikindustrie genutzt. Es ist nicht sicher, ob alle Aloe-Pflanzen heilende Wirkungen besitzen oder dies nur bei den erprobten Arten der Fall ist.

Bei einer besonders bekannten Aloe-Art ist die heilende Wirkung auf die Haut und den gesamten Organismus bereits mehrfach nachgewiesen worden. In ihren fleischigen Blättern speichert die Aloe-Pflanze Wasser und kann so über mehrere Wochen ohne Bewässerung auskommen. Auch für die menschliche Haut ist die Pflanze als Flüssigkeitsdepot wirksam. Aus dem Mark wird Gel hergestellt, das unter anderem gegen Insektenstiche, Brand- und Schnittwunden, Verdauungsstörungen und Hautausschläge wirkt. Auch Sportler setzen die Pflanze ein, um gegen Verstauchungen und Prellungen vorzugehen. Auch ein Aloe Vera Saft erweist sich in vielen Fällen als wohltuend für den menschlichen Organismus. Die Wirkstoffe der Pflanze werden so innerlich aufgenommen statt über die Haut, sie werden hier als Ergänzung der täglichen Ernährung angesehen. Bei innerlicher Anwendung haben sich Erfolge in der Behandlung von Hepatitis, Asthma und Hautkrankheiten wie Akne und Schuppenflechte gezeigt.

Die langkettige Zuckerform Acemannan ist der hauptsächliche Bestandteil der Pflanze. Nur bis zur Pubertät kann der Körper diesen Stoff selbst herstellen, danach muss er dem Körper beispielsweise über die Nahrung zugeführt werden. Der Stoff ist hilfreich zur Immunstärkung des ganzen Organismus gegen Parasiten, Viren und Bakterien.

© thongsee – Fotolia.com

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